Vor Kurzem hat unser Auszubildender Valentin erfolgreich seine Abschlussprüfungen bestanden – und damit seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Völske Elektroanlagen GmbH abgeschlossen. In einem lockeren Gespräch hat er uns von seinem Ausbildungsstart, seinen Erfahrungen auf der Azubi-Baustelle und seinen Zukunftsplänen erzählt.
Der Start in die Ausbildung – und die Prüfung zum Schluss
„Tatsächlich musste ich mich nicht großartig auf die Prüfung vorbereiten“, erzählt Valentin. „Ich habe während der Ausbildung schon so viel mitgenommen, dass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe.“ Besonders im theoretischen Teil sei ihm das zugutegekommen – und auch praktisch lief alles rund: „Ich hatte ja schon viele Erfahrungen bei der Arbeit bei Völske sammeln dürfen.“
An seinen ersten Tag kann er sich nur noch vage erinnern – „aber die Probewoche weiß ich noch“, lacht er. „Die hat mich ja scheinbar überzeugt.“ Überzeugt hat ihn vor allem die praktische Arbeit auf der Baustelle: „Gerade weil es meistens große Baustellen sind, ist es einfach interessant und spannend.“
Zwischen Theorie und Praxis – was wirklich zählt
Während seiner Ausbildung hat Valentin alle Bereiche durchlaufen: Kundendienst, Schaltschrankbau und natürlich die klassische Baustelle. „Der Schaltschrankbau war nicht so mein Favorit“, sagt er ehrlich, „aber Kundendienst und Baustelle haben mir mehr Spaß gemacht.“ Und obwohl man in der Schule auch Inhalte lernt, die im Alltag seltener vorkommen, hat er den Übergang zwischen Theorie und Praxis gut geschafft.
Ein besonderes Projekt: die Azubi-Baustelle
Ein Highlight seiner Ausbildungszeit war definitiv die Azubi-Baustelle – ein eigenes kleines Projekt, das von Auszubildenden geplant, umgesetzt und betreut wird. Hier dürfen die Azubis bei Völske selbst Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und im echten Arbeitsumfeld beweisen, was sie können.
„Die Azubi-Baustelle hat mir total geholfen – sowohl für die Prüfung als auch für die Erfahrung generell“, sagt Valentin. „Vieles davon haben wir schon im ersten Ausbildungsjahr gelernt, das kommt dann fast instinktiv. Aber manches, wie z. B. KNX-Programmierung, war neu für mich – das habe ich hier quasi learning by doing gelernt. Ich bin aber gut reingekommen und werde da auch weiterhin gut angeleitet.“
Verantwortung übernehmen und Vertrauen spüren
Wie war es für ihn, schon früh Verantwortung zu übernehmen? „Man hat anfangs natürlich Respekt davor, das ist ja auch was Neues“, sagt Valentin. „Aber es hat gut geklappt – und es ist ein schönes Gefühl, wenn einem vertraut wird.“ Die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Kollegen und besonders mit seinem Betreuer Steffen war für ihn ein großer Rückhalt. „Wenn wir Fragen hatten, konnten wir immer anrufen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Ausbilder und zum Projektleiter.“
Sein stolzester Moment? „Definitiv die Azubi-Baustelle“, sagt er ohne Zögern. „Man trägt Verantwortung, sieht, dass man was schafft – und dass man was kann.“
Vom Studium ins Handwerk – und dabeibleiben
Bevor Valentin bei uns durchgestartet ist, hatte er ein Studium angefangen – das war aber nicht das Richtige für ihn. „Ich wollte was Praktisches machen – und da hat sich das Handwerk einfach angeboten. Mein Vater und mein Opa waren auch im Handwerk – das liegt also irgendwie in der Familie.“
Für neue Azubis hat er einen klaren Rat: „Einfach drauf einlassen! Wenn man Lust hat, was zu schaffen, was zu erschaffen – dann funktioniert es auch ganz gut.“ Dass der Beruf auch langfristig viele Chancen bietet, ist für ihn ein zusätzlicher Pluspunkt: „Man kann Meister machen, Techniker – man kann sich echt gut entwickeln.“
Was Völske ausmacht
Warum er Völske als Ausbildungsbetrieb weiterempfiehlt? „Ich muss sagen, die Ausbildung hier ist im Vergleich zu anderen schon gut aufgestellt. Die Unterstützung ist einfach top. Es wird auf die Auszubildenden geachtet, man wird gefördert – die Ausbildung ist einfach gut hier“, lacht er.
Und wie geht’s für ihn weiter? „Ich möchte erstmal in der Firma bleiben, Erfahrung sammeln – und dann mal schauen, was sich ergibt.“
Zum Schluss noch eine Anekdote…
Zum Abschluss erzählt Valentin noch von einem Erlebnis mit Kollege Juri in Göttingen: „Wir mussten ein Kabel für eine Wasserpumpe durch einen Schacht ziehen. Ich hing mit Sicherheitsgurt über dem Wasser und wir haben versucht, das Kabel durch ein verstopftes Rohr zu bekommen – ein echtes Abenteuer! In dem Moment war’s stressig, aber im Nachhinein eine witzige Story und ein cooler Moment mit Juri.“




